Freitag, April 28, 2006

Dreams are my reality....NOT.


Träume. Eine Welt für sich. So, nach diesem besonders weich klingenden Einleitungssatzmuss ich euch leider enttäuschen. Ich kann mich da nie dran erinnern. Weg. Futschikato. Ich glaube aber, ich kriege noch 2 aus meinem Leben zusammen, die mich so beeindruckt haben, das ich sie mir bis heute gemerkt habe.

1. Im Alter von 7 hatte ich einen äusserst unangenehmen Traum. Ich stand mit meinen Eltern an der Kasse von unserer Sparkasse. Alles sah genau wie die echte Sparkasse aus. Ich ging da immer gerne mit hin, weil mein Vater sich auch immer diese Kleeblattlose holte. PS-Lose hiessen die glaub ich und ich habe bis Heute ihren Zweck nicht begriffen, aber ich fand die Super. Auf jeden Fall stehen wir da in der Schlange und viele andere Leute auch. Plötzlich fliegt die Tür auf und 3 Bankräuber kommen hinein. Aber sie schiessen nicht, sie haben auch keine Bombe, nein, sie haben KETTENSÄGEN! Und als erstes zersägen sie meine Erzeuger. Mann, was hab ich geschrien als ich wach wurde (und ich schwöre zu der Zeit noch keinen Horrorfilm gesehen zu haben). Schlimmer Traum.

2. Als ich Erwachsen war (21) war ich mit einem Mädchen aus Hamburg zusammen, die 9 Jahre älter war als ich (und immernoch ist). Sie war Schauspielerin. In ihrem Bett hatte ich folgenden Traum: Sie und ich sind zu einem grossen Gartenfest eingeladen. Das Fest ist auf einem quadratischen Feld, welches eingezäunt ist. Da hängen Lampions, es gibt ein Buffet, viele Essensstände und auch Getränkewagen. Es ist schön gemacht und alle Leute die da sind, sind richtig fein rausgeputzt. Drum herum ist nichts. Nur der Parkplatz für die Gäste. Presse ist da. Kurzum, eine grosse Nummer. Man muss die ganze Länge des Zaunes laufen, bevor man zum Eingang kommt. Ich gehe mit meiner Freundin den Weg lang. Wir sind gut gelaunt und freuen uns. Da kommt O.W. Fischer. Er sieht mich, steuert auf mich zu und sagt: "Das find ich ganz toll was sie machen. Wirklich." Und geht weiter. Ich bin etwas verdutzt, denke mir aber nix dabei. Nett von ihm. Als wir drinnen ankommen, kommt Hannelore Elsner auf mich zugerast: "Nilzenburger! O.W. Fischer hat dich gelobt! Das ist ein Ritterschlag! Aber er hat auch recht! Toll wie du das machst!" Ich verstehe die Welt nicht mehr. Als auch noch meine Freundin in den Chor mit einstimmt, will ich schnell und in Ruhe was essen. An einer Bude gibt es Currywurst. Die bestelle ich und erzähle dem Koch alles. Und er sagt: "Die sind drauf, diese Schauspieler." Dann wurde ich wach.

Ich könnte mich sicher auch noch an den ein oder anderen erinnern, aber jetzt soll erstmal gut sein. Ich krieg ja schon vor mir selber Angst.

6 Comments:

Blogger romanlibbertz said...

Herr Burger,
schön diese kindesangst vor dem verlust der eltern, aber völlig normal

der andere traum bereitet mir kopfzerbrechen,
nach freud würde ich einen ekel auf das fernseh-filmgeschäft attestieren, mit einer heimlichen homoerotischen Liebe zu herrn fischer

und wieso erzählen sie nicht warum, sie seit so langer Zeit nicht mehr geträumt haben.

alles veranlasst mich, nächste woche einen blog über luzides träumen zu veröffentlichen,
viel spass heute abend

12:38 nachm.  
Anonymous glam said...

kuckma, ein fundstück. noch jemand ist ow-infiltraumatisiert:

ich dreh mich einmal um und ich hab dich vergessen
mein bett ist grad so breit wie ein grab
sobald ich dich vergessen hab
als du in meinem bett lagst
lag vor mir die ganze welt
und ow fischer und maria schell
ich dreh mich nochmal um
ganz langsam, nicht zu schnell
und lieg wieder im beschissensten bett
im beschissensten hotel

aus "9.00-10.00" von cora frost.

12:50 nachm.  
Blogger La Fille said...

oh oh ich könnte dir jetzt auch etwas zu den träumen erzählen, aber wie ich dich kenne ist das alles kokelores ;)

5:04 nachm.  
Blogger Dr Sno* said...

wer wird gekokelt?

6:18 nachm.  
Blogger Dr Sno* said...

Argh... na dann bin ich ja mal auf Romans Interpretation von DEM HIER gespannt!

9:43 nachm.  
Blogger romanlibbertz said...

@ sno:
Einfacher kannst due emir wohl nicht machen.
Also es handelt sich zu dieser Zeit in deinem Leben um eine Aufgabe, Prüfung oder ein Angebot, die du zu lösen oder anzupacken hast. Grün sind die Tennisbälle weil du hoffst es zu schaffen, sie gehen aber unter weil du noch zweifelst bzw ängstlich bist. Die Robbe ist dein Verstand der sich fähig fühlt und an dem ganzen wachsen will. Er rät sir es zu probieren bzw machen, deswegen tauchst du dann selbst, Mit dem Stein machst Du dich ans werk, dann stehst du vor deiner Aufagabe und sie kommt dir damoklesmäßig drohend über dir vor (Schildkröte).

2:10 vorm.  

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