Sonntag, Februar 05, 2006

It´s Kuscheltime


Ich habe ja zuerst überlegt, heute wieder ein Mixtape zu machen, aber ZU regelmässig sollte das auch nicht sein, sonst komme ich wieder in Zugzwang und mache mir mehr Stress als nötig. Da aber in letzter Zeit die Rufe lauter wurden nach Songs die von mir sind, habe ich heute eine Überraschung für euch:

So ziemlich alle Powerballaden die ich je geschrieben und aufgenommen habe. Das sind ziemlich exakt diese 4 hier. Viel Spass. (Ihr kennt ja das Spiel auch schon: Rechtsklick und so, ausserdem sind die Songs ja hier nur zu eurem Privatvergnügen. Wer daraus was klaut und behauptet es sei von ihm, oder sonst irgendwie an den Files verdient, dem soll sofort der Pimmel abfallen, Frauen werden unfruchtbar, nur das es später nicht heisst, ihr habt von nichts gewusst...Die Rechte liegen alle beim Autor und den jeweiligen Komponisten. Ich habe gedacht, noch sowas offizielles hinterher kann nicht schaden.)

- Zungenkuss, Fritten & Bier
Das Lied haben wir erst geschrieben, als wir das Album schon am produzieren waren. Bertil unser Drummer, war Feuer und Flamme das es endlch mal eine Gelegenheit gab, seine Wavedrum, oder wie das Ding das die Wellengeräusche macht, einsetzen zu können. Find ich auch schön. Das lustige am Text war, das es eigentlich umgekehrt lief. Also ich habe an eine Situation gedacht, in der ICH Schluss gemacht habe, mich im Song aber dann als Opfer hingestellt. Das nennt man wohl künstlerische Freiheit.

- Ich kann dich nicht hassen, Nilz Demo ´98
Ich war in Berlin, beim Ralf Goldkind und wir haben in einer Woche ein Demo zusammen produziert mit ca. 9 Songs. Das war ne schöne und gute Arbeit, vor allem weil sie mich von meinem damals gebrochenen Herz abgelenkt hat. Aber den Text hier wollte ich dann doch noch vertonen. Das hab ich geschrieben, als diese Frau mit mir Schluss machte und ich am nächsten Tag im Zug Richtung Heimat sass. Da steckt das ganze Leid eines 22-jährigen drin.

- Topf - Deckel - Song, Nilz Demo ´99
Natürlich gebe ich nicht auf. Die Goldkind-Demos kamen nicht so gut an, also hab ich neue gemacht. Mit Bertil und Axel (dem alten Thumb-Gitarristen). Den Song hab ich mit Axel in meinem Zimmer geschrieben, als uns gerade ein wenig langweilig war. Text ist mehr oder weniger Freestyle, wir haben uns auch total kaputt gelacht. Dann habe ich danach noch die HipHop Stimme drauf gerappt, und wir hielten uns die Bäuche. Die Gebläseorgel hab ich übrigens auch gespielt. Oh, wow.

- Ming Friesestross, Stussdämpfer
Das Cover der Single habt ihr ja hier schon gesehen. Hier die B-Seite, ne echte Gänsehautnummer in stümperhaftem, aber ernst gemeinten Kölsch gesungen. So sehr liebe ich die Friesenstrasse wirklich. Muss man wohl Kölner für sein um das zu verstehen, aber ich habe sehr viele schöne Erinnerungen die mit dieser Strasse verbunden sind. Auch Nichtkölner dürfen weinen. Bitte Taschentücher bereithalten.

So, das war´s. Nächstes Mal werden wir sicher wieder mehr Uptempo, und jetzt den schönen Satz, den ich zuletzt in einem anderen Blog gelesen habe, und bei dem ich gestehen muss, das ich ihn super fand, aber nicht mehr weiss bei wem (derjenige bitte melden, Ehre, wem Ehre gebürt): "Und jetzt: steinigt mich."

19 Comments:

Anonymous Karsten said...

oh, fritten und bier.. wie man einiges doch mit der zeit schlicht vergessen hat.. dieser Afrikasong war damals echt ganz grosses Kino.

9:59 nachm.  
Blogger Natalie und Raphaela said...

Schleimt man, wenn man sagt, dass einem vor allem die Texte gefallen und man sich in einer ähnlichen Situation befindet?!?
Ich hoffe jedenfalls, dass man irgendwann lernt, wie man jemanden ordentlich hasst!

10:54 nachm.  
Blogger Natalie und Raphaela said...

Hu, das liest sich aber negativ...

10:54 nachm.  
Anonymous Chris said...

Bist ja echt ein richtiger kölscher jung! Kennst du das Roxy und den Dschungel noch?

11:08 nachm.  
Blogger fishcat said...

Bei „Ich kann dich nicht hassen“ grandios: der Reim Ebenen auf lebenen. Danke dafür! :))

Beim Topf-Deckel-Song meiner Meinung nach schwer hitverdächtig: „Man hört das Ticken der Uhr – tick tack!“ (fast so schön wie Mittermeiers „Yo bread, I butter you!“) und die sich überschlagende Stimme bei „I said Birgit – she said what you want“ – hat was. ;)

Zu ming Friesestroß: ähm, tatsächlich stümperhaftes Kölsch, aber nichstdestotrotz eins der besten Kölsch-Imitate, die ich bisher hören durfte. Harald Schmidt kann das zum Beispiel bei weitem nicht so gut. Offensichtlich büßt es dadurch auch nicht das geringste an Charme ein, denn ich hab’s mit einem Lächeln von einem Ohr bis zum anderen angehört. Aber ich bin ja auch parteiisch. :)

11:38 nachm.  
Anonymous mcwinkel said...

Ui, das´ja spendabel! Höre gerade "Dilated Peoples". Wenn ich damit durch bin, kommt Fritten&Bier mal rein! :)

2:13 nachm.  
Anonymous Gürtel said...

nette songs..man hört den herzschmerz ;)
vielleicht sollten wir mal zusammen nen track machen, wir machen auch seit geraumer zeit mucke und der ganz große durchbruch wollte noch nicht gelingen ..hehe
ach so: zu miener herrkunft: ich kenn den mc, komm auch aus kiel

2:36 nachm.  
Blogger nilzenburger said...

@ karsten: danke für die blumen..war ja auch unsere bestverkaufte single,obwohl wir sogar 2 alben gemacht haben..

@ nataela: ne, das ist sicher kein schleimen...und eigentlich muss man gar nicht jemand hassen können, macht nur magengeschwüre..

@ chris: klar kenn ich das roxy noch und dschungel auf der kyffhäuser..da war ich so mit 16 aber dann eher in der marotte.

@ fishcat: vielen dank, konsequente analyse. aber warum les ich denn nix zum zungenkuss...;-)

@ mc: und? schon gehört? was sagste?

@ gürtel: featuretracks? immer!

7:50 nachm.  
Blogger Dr Sno* said...

ich persönlich steh ja aufs ins-jeanskissen-geheule!

8:20 nachm.  
Anonymous Chris said...

Da ich leider nicht singen kann, auch damals schon nicht, so also kein "ich kann dich nicht hassen" song herausschreien konnte, bin ich zuerst in die Kyffhäuser, um mir einen anzusaufen, dann mit ein paar Typen ins Roxy (bis sechs Uhr - was für ein Standvermögen...) und hab dann noch irgendeine abgedrehte Blondine nachhaus begleitet... Danach wars nicht mehr ganz so schlimm.

8:51 nachm.  
Blogger nilzenburger said...

das waren aber auch noch zeiten, als es das "pink champagne" noch gab...da bin ich ja immer lieber hingegangen als ins roxy.

9:02 nachm.  
Anonymous Chris said...

was war denn das nochmal?

9:21 nachm.  
Blogger nilzenburger said...

das war ein laden am ende des friesenwalls, die haben auch immer erst so gegen 2 uhr aufgemacht und da haben sich dann alle nachtschwärmer getroffen. da musste man immer klingeln.

9:30 nachm.  
Anonymous Chris said...

Ich glaub da war ich noch nicht, vielleicht aber auch vergessen. gegenüber vom Luxor gabs mal so eine Art Reggae-Kneipe, wie hieß die nochmal? Und gibts die noch? Und dann das kamajen, ich weiß nicht mehr genau, wie´s geschrieben wird, das ging so in den Keller runter und da lief vorwiegend Black-music.

9:39 nachm.  
Blogger nilzenburger said...

die reggaekneipe ist/war das stereo wonderland, schon lange keine reggaekneipe mehr. mittlerweile alternative(indie/rock. bin cih auch schon paar mal mit meiner politrockband: "die rots" aufgetreten.

9:40 nachm.  
Blogger fishcat said...

Zungenkuss?! Pfuibah, Nilz. Wer macht denn sowas? ;)
(Mal im Ernst: schöner Song. Ich steh auf dieses Wellengeräuschmachdingsda. :))

9:44 nachm.  
Anonymous Chris said...

ne, kinder, wie die Zeit vergeht!

9:47 nachm.  
Anonymous mcwinkel said...

"Zungenkuss".
Das so kurz vorm Schlafengehen.

:)

War okay - aber als alter Rap-Hase hab´ ich da eh zu wenig Ahnung von...

Mein Tip: The Sound Providers (www.thesoundproviders.com), machen DEN HipHop, den MCW mag.

12:05 vorm.  
Blogger nilzenburger said...

mein hiphop ist eher der hier.

8:11 vorm.  

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